FILMDOKU sorgte für Debatte – LEBENDIG ODER TOT –

An die 50 Besucher waren am Sonntag in die Lichtquelle gekommen, um „Lebendig oder Tot – Das Impfparadox“ zu sehen, einen 75-minütigen Dokumentarfilm des österreichischen Journalisten Bert Ehgartner.

Ehegartner war selbst angereist, und beantwortete im Anschluss die Fragen des Publikums.

Im Mittelpunkt des Films steht Peter Ayby, ein dänischer Anthropologe, der 1978 das Bandim Health Project in Guinea-Bissau gründete. Aaby sollte ursprünglich die Ursachen der hohen Kindersterblichkeit untersuchen; die gängige Erklärung lautete Unterernährung. Seine über Jahrzehnte gesammelten Daten von mittlerweile mehr als 200.000Menschen zeigten jedoch ein anderes Muster: Kinder, die den Lebendimpfstoff gegen Masern erhalten hatten, wiesen einen Überlebensvorteil auf, der über den Schutz vor Masern hinausging. Bei Totimpfstoffen wie dem DTP- Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten fand sich in seinen Auswertungen dagegen ein gegenteiliger Zusammenhang – ein Unterschied, der bei Mädchen besonders ausgeprägt war.

Fotos: Peter Aaby, Bert Ehgartner, bei den Dreharbeiten in Guinea-Bissau und Straßenszene in Bissau, der Hauptstadt von Guinea-Bissau, wo ein Drittel der Haushalte zum Bandim-Health-Projekt gehören und regelmäßig besucht werden. Im Bild: Peter mit dem Fieldworker Romeu

Christine Benn, heute Leiterin des Bandim Health Projects, brachte es bei einer internationalen Fachkonferenz so auf den Punkt: „Während ich hier stehe, werden Kinder mit einem Impfstoff geimpft, bei dem die Daten darauf hindeuten, dass er mehr Kinder tötet, als er rettet. Ehegartner betonte im Filmgespräch: Aaby sei kein Impfgegner. Im Film selbst bezeichnet sich der Forscher als „richtiger Fan der Masernimpfung“ und ließ sich später auch selbst gegen Tuberkulose impfen. Dass die von ihm beschriebenen Effekte von Totimpfstoffen unter Wissenschaftlern nach wie vor umstritten sind, macht der Film selbst deutlich.

Foto: Neue Leiterin des Bandim Health Projekts ist die dänische Medizinerin Christine Benn

Ich, Initiatorin, Brigitta Harrach sehe mich als keine Aktivistin im klassischen Sinn, sondern als Mutter und Unternehmerin. Mein Sohn, damalig 6 Jahre, wurde im Jahr 2000 in der Volksschule gegen meinen Willen geimpft, dies erfuhr ich zufällig, als ich kurzfristig mit meinem Sohn zum Ferienbeginn zum Amtsarzt um die Zeckenimpfung musste, sonst hätte er die Reise ins Waldviertel, das Abenteuer mit den Pfadfindern, nicht antreten dürfen. Diese Erfahrungen und der Druck, der mir auferlegt wurde, hatte mich gelehrt weiters nachzufragen und nicht nur eine Seite zu hören.

Mit Bert Ehgartner entdeckte ich in Österreich einen sehr kompetenten Buchautor und Referenten. So war er im Jahr 2019 im Stadtsaal erstmals mein Gast. Das Thema „GUTE IMPFUNG – SCHLECHTE IMPFUNG“ brachte 150 interessierte Zuhörer, davon auch viele junge Eltern. Alle waren von der kompetenten und verständlichen Wissensvermittlung und Aufklärung zu den heiklen Themen sehr begeistert, vor allem aber auch sehr dankbar für die guten Lektüren die er schrieb!

Nach der FILMDOKU nahm das Publikum das Angebot zur offenen Diskussion dankbar an. Das Gespräch nach dem Film dauerte mindestens so lange als der Film selbst.

Ehgartner erklärte nach sehr sachlich und verständlich den Unterschied zwischen Lebendimpfungen und Totimpfungen, so auch der Filmtitel „Lebendig oder Tot – das Impfparadox“.

Lebende Viren oder Bakterien bieten dem Immunsystem offenbar ein Trainingscamp, so dass die Kinder dann auch vor gefährlichen Tropenkrankheiten (Malaria, Durchfall, Lungenentzündung,…) besser geschützt waren. Leider zeigte sich bei den inaktivierten Impfstoffen (Tot-Impfungen mit abgetöteten Erregern) ein gegenteiliger Infekt. Sie beeinflussen das Immunsystem offenbar negativ. Der unterschiedliche Effekt der Lebens- und Tot-Impfungen ist mittlerweile auch in Industrieländern (Dänemark, Niederlande, USA) nachgewiesen worden. Bloß dass die Kinder hier nicht so leicht sterben. Aber der Effekt ist derselbe: Nach einer Totimpfung haben Kinder ein signifikant höheres Risiko, dass sie z.B. wegen Lungenentzündungen in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, als nach einer Lebendimpfung.

Sehr kritisch sahen die Zuhörer die aktuell großen Impfkampagnen u.a. in Schulen.

Weiters eine brennende Frage: Warum die HPV Impfung jetzt schon für Kinder ab 9 Jahren angepriesen wird?

Nicht weniger kritisch, dass große Teile der klinischen Zulassungsstudien für Impfstoffe von der Pharmaindustrie selbst finanziert und ausgewertet werden.

Auch dass mittlerweile bekannt ist, dass die WHO zu einem erheblichen Teil durch freiwillige Beiträge finanziert wird– unter anderem von Pharmaunternehmen und privaten Stiftungen.

Folgende Fragen an BERT EHGARTNER, Wissenschaftsjournalist, Autor, Dokumentarfilmer

Frage 1:
Peter Aaby hat als Epidemiologe in Guinea-Bissau Impfprogramme mitentwickelt – er ist kein Impfgegner. Was haben seine Befunde zu nicht-spezifischen Effekten über die Grenzen unseres bisherigen Wissens offenbart, und warum werden sie im wissenschaftlichen Mainstream so wenig diskutiert?

Peter Aaby ist ein dänischer Anthropologe und gründete 1978 das ‚Bandim Health Projekt‘ in Guinea-Bissau in Westafrika. Er hat zwar auch einen Medizin-Abschluss, aber nie als Arzt praktiziert. Als Anthropologe pflegt man sozusagen den Adlerblick auf menschliche Kulturen und Gesellschaften. Das ist ein deutlich anderer wissenschftlicher Zugang als der eines Mediziners, der doch stark auf Symptome, Leitlinien und Lehrbuch-Wissen fokussiert. Den eher ganzheitlichen Ansatz übertrug Aaby auch auf das Impfwesen. Ihn interessierten nicht so sehr Antikörperspiegel als Bestätigung des Impferfolges, sondern die Frage, ob die Kinder beim nächsten persönlichen Besuch seiner Mitarbeiter noch leben. 

Und da ergab sich zum Beispiel bei der Masernimpfung ein enormer positiver Effekt. Kinder, die gegen Masern geimpft waren (oder auch solche, die Masern unkompliziert durchgemacht haben) hatten danach einen Überlebensvorteil gegenüber Kindern, die nie mit diesen Viren Kontakt hatten. 

Das zeigte sich auch bei anderen Lebendimpfungen. Lebende Viren oder Bakterien bieten dem Immunsystem offenbar ein Trainingscamp, so dass die Kinder dann auch vor gefährlichen Tropenkrankheiten (Malaria, Durchfall, Lungenentzündung,…) besser geschützt sind. 

Leider zeigte sich bei den inaktivierten Impfstoffen (Tot-Impfungen mit abgetöteten Erregern) ein gegenteiliger Infekt. Sie beeinflussen das Immunsystem offenbar negativ, speziell bei Mädchen. Und sie haben in der Folge ein höheres Risiko an Infektionskrankheiten zu sterben. Speziell unter den schlechten sozialen Bedingungen eines Entwicklungslandes. 

Der unterschiedliche Effekt der Lebens- und Tot-Impfungen ist mittlerweile auch in Industrieländern (Dänemark, Niederlande, USA) nachgewiesen worden. Bloß dass die Kinder hier nicht so leicht sterben. Aber der Effekt ist derselbe: Nach einer Totimpfung haben Kinder ein siginifikant höheres Risiko, dass sie z.B. wegen Lungenentzündungen in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, als nach einer Lebendimpfung. 

Im Mainstream wurden diese unspezifischen Effekte bisher gar nie untersucht. Da hat man höchstens nachgesehen, ob die Masernimpfung vor Masern schützt. Aber die Begleiteffekte der Impfung sind niemandem aufgefallen. Dazu brauchte es eben den ganzheitlichen Blickwinkel. 

Frage 2:
Große Teile der klinischen Zulassungsstudien für Impfstoffe werden von der Pharmaindustrie selbst finanziert und ausgewertet. Welche strukturellen Interessenkonflikte sehen Sie – und welchen Einfluss hatte das auf Ihre Recherche?

Wenn eine Firma eine Studie finanziert und von vorn bis hinten kontrolliert, so ist auch das Risiko höher, dass die Studie geschönt wird. Da muss gar keine Betrugsabsicht dahinter stehen. Das ist einfach so, dass die Forscher das beste von ihren Produkten erwarten und das auch so darstellen. Die Evidenz zeigt eindeutig, dass unabhängig durchgeführte Studien häufiger kritische Resultate berichten, als Studien, die von den Herstellern finanziert werden. 

Beim Impfen kommt noch dazu, dass der ganze Bereich ein sehr gutes Image hat. Gutes Image ist Gold wert. Man muss etwas nur als ‚Impfung‘ bezeichnen und spart sich viel Marketing-Aufwand. Und das lockt natürlich auch Konzerne an, die das Image profitabel nutzen wollen. 

Außerdem herrscht in den großen internationalen Organisationen wie z.B. der WHO oder in der Forschungsförderung ein ziemlicher Korpsgeist. Man möchte das gute Image des Impfens unter allen Umständen bewahren. Deshalb ist es auch nicht so einfach, kritische Studien finanziert zu bekommen oder zu veröffentlichen. Es gibt eine Scheu, bestimmte Themen offen zu diskutieren. Beispielsweise die Verwendung von Aluminium-Verbindungen in zwei Drittel der Kinderimpfungen. Man weiß, dass sie toxisch sind und Probleme bereiten können. Aber öffentlich gibt es dazu keine Auskünfte. Die WHO oder auch die im Impfwesen sehr aktive Gates-Foundation verweigerten mir jegliche Interviews. 

Frage 3:
Die WHO wird zu einem erheblichen Teil durch freiwillige Beiträge finanziert – unter anderem von Pharmaunternehmen und privaten Stiftungen. Wie beurteilen Sie die institutionelle Unabhängigkeit ihrer Impfempfehlungen?

Die Unternehmen geben der WHO das Geld meist nicht als milde Gaben, sondern mit konkreten Hintergedanken. Oft sind die Gelder auch gebunden für bestimmte Anliegen der Spender. Und die WHO revanchiert sich dann. So wie sich auch ein Präsident Trump bei den Finanziers seiner Wahlkampagnen revanchieren muss. 

Objektivität bei Impfempfehlungen ist da nicht zu erwarten. Derzeit tobt ein heftiger Kampf gegen die Bestrebungen des US Gesundheitministers Robert F. Kennedy, der das Impfwesen evaluieren und durchforsten möchte. Weil Kennedy Peter Aaby als seinen Lieblings-Wissenschaftler bezeichnet hat, wurde auch das Bandim Health Projekt in diese Auseinandersetzung hinein gezogen. Große Förderer haben sich zurück gezogen. Das Bandim Health Projekt hat zur Zeit enorme Existenzprobleme. 

Frage 4:
Die Ausrottung der Pocken ist eine unbestrittene Leistung der Impfmedizin. Wo ziehen Sie in Ihrem Film die Linie zwischen Impfstoffen, deren Wirksamkeit und Sicherheit klar belegt ist, und jenen, die Ihre Recherche in Frage stellt?

Die Linie verläuft zwischen den Lebend-Impfungen und den inaktivierten Tot-Impfstoffen. Die Mitarbeiter des Bandim Health Projekts haben hunderte Studien veröffentlicht, in denen die unterschiedlichen Auswirkungen auf das Überleben der Kinder in Entwicklungsländern dokumentiert worden sind. Peter Aaby – oder die neue Leiterin des Projekts Christine Benn – sagen dabei gar nicht, dass die inaktivierten Impfstoffe unwirksam sind. Sie mögen ja vor Diphtherie, Tetanus oder Hepatitis B schützen. Aber gleichzeitig schwächen sie offenbar die Abwehrkräfte. Man müsste nun Studien durchführen, um dieses Nutzen-Schadens-Verhältnis genau zu messen. Aber dafür gibt es wenig Bereitschaft und niemand der das finanziert oder genehmigt. 

Frage 5:
Was wünschen Sie sich vom Publikum nach dem Filmgespräch – welche Frage sollen die Menschen mit nach Hause nehmen?

Unsere Gesundheit hängt vom Immunsystem ab. Funktioniert es, so haben wir damit einen lebenslangen Schutzengel. Nicht nur gegen virale oder bakterielle Infektionen. Das Immunsystem ist auch unser Reparatursystem, das aktiv wird während wir schlafen und im Körper ein Zell-Service durchführt. Es kann auch Krebs im Ansatz bekämpfen. Deshalb sollten wir es schätzen, wenn wir ein gut funktionierendes Immunsystem haben und dieses Gleichgewicht nicht durch unnötige Eingriffe stören. Antibiotika, Fiebersenker und auch Impfungen greifen massiv in die Arbeit des Immunsystems ein. Kinder bekommen heute dreimal so viele Impfungen wie in den 1980er Jahren. Dass sie deshalb auch dreimal so gesund sind, sehe ich nicht. Hier braucht es mehr Aufmerksamkeit. 

Ehgartners Filme liefen bislang nicht über einen regulären Verleih, diese werden jedoch ab 1. Oktober 2026 als Download relativ preiswert zu erwerben sein

Eine weitere FILMDOKU von Bert Ehgartener wird sehr bald in der Lichtquelle präsentiert –  „UNTER DIE HAUT“ erzählt fundiert und authentisch die Geschichte einer neuen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, die über eine aggressive Marketing-Kampagne zum weltweiten Blockbuster gepusht wird.

Mehr zu Bert Ehgartner und seinen Arbeiten, sowie FILM DOWNLOADS unter bertehgartner.com